Vom Risiko zur Chance: Goldfisch springt mutig aus kleinem in größeres Glas – Symbol für Chancenentwicklung
Die Dinge richtig tun – oder die richtigen Dinge tun?

Die meisten Menschen möchten alles richtig zu machen.

Wir lesen E-Mails vor dem Absenden noch einmal durch, kontrollieren unsere Arbeit, prüfen die Backofentemperatur ein weiteres Mal oder gehen zum Auto zurück, um sicherzugehen, dass es abgeschlossen ist. Viel Energie fließt in korrektes Handeln.

Deutlich seltener stellen wir uns eine grundlegendere Frage:

Tun wir überhaupt das Richtige?

Gerade zu Beginn eines neuen Jahres lohnt es sich, diesen Unterschied bewusst wahrzunehmen.

Präzision ohne Richtung

Die Dinge richtig zu tun, bedeutet saubere Ausführung.

Die richtigen Dinge zu tun, bedeutet Orientierung.

Wir können eine perfekte E-Mail schreiben – und dennoch falsch liegen. Vielleicht wäre ein Anruf sinnvoller gewesen. Wir können produktiv und effizient arbeiten und trotzdem Aufgaben erledigen, die weder unseren Kundinnen und Kunden, noch uns selbst echten Mehrwert bringen.

Auch im Alltag zeigt sich dieses Muster. Der Gang zurück zum Auto fühlt sich verantwortungsvoll an, obwohl moderne Fahrzeuge sich längst selbst abschließen. Präzision wird schnell zur Gewohnheit – und Gewohnheit zur unnötigen Belastung.

Das Eisenhower-Prinzip: Kontext schafft Bedeutung

Das Eisenhower-Prinzip unterscheidet zwischen Wichtigkeit und Dringlichkeit. Seine eigentliche Stärke liegt jedoch im Kontext.

Die Aufgabe „Brötchen holen“ sagt zunächst wenig aus.

Für einen Cateringbetrieb, mit einem Auftrag für 100 Personen um 10 Uhr, ist sie jedoch hochwichtig und hochdringlich. Für jemanden, der bereits gefrühstückt und noch Brot von gestern zu Hause hat, ist sie jedoch weder noch.

Die Aufgabe bleibt – Ziel und Konsequenz verändern alles.

Mit der Zeit zeigt sich zudem ein bekanntes Muster: Wichtige, aber nicht dringliche Aufgaben werden irgendwann dringend. Dringlichkeit ist oft die Folge vernachlässigter Wichtigkeit. Deshalb sollte sich Planung stärker an Bedeutung orientieren als an Lautstärke.

Mit dem „Wozu“ beginnen

Der Golden Circle von Simon Sinek hilft, die richtigen Dinge zu erkennen. Ist das Wozu klar, werden Entscheidungen über das Was und Wie deutlich einfacher.

Im Deutschen ist diese Unterscheidung besonders präzise: Warum blickt zurück, Wozu richtet sich nach vorne. Im Tagesgeschäft gerät dieses Wozu jedoch leicht in den Hintergrund. Umso hilfreicher ist es, wenn Zweck und Ziel in Prinzipien und Prozessen verankert sind.

Komplexität ist nicht Kompliziertheit

Nicht jedes Risiko braucht dieselbe Lösung.

Komplizierte Sachverhalte folgen klarer Wenn-dann-Logik. Hier führen detaillierte Anweisungen und Checklisten zu guten Ergebnissen.

Komplexe Situationen hingegen werden von vielen Faktoren beeinflusst. Sie erfordern klare Prozesse, Transparenz, Rückkopplung und häufig digitale Unterstützung – keine starren Regeln.

Eine Frage für das neue Jahr

Effizienz und Produktivität sind wichtig. Doch bevor wir fragen, wie wir etwas besser machen können, lohnt es sich zu prüfen, ob es überhaupt das Richtige ist.

Die Dinge richtig zu tun, steigert Leistung.

Die richtigen Dinge zu tun, schafft Sinn.

Und Sinn ist es, der nachhaltigen Wachstum ermöglicht.

Das Richtige tun

Wir versuchen, alles richtig zu machen und vergessen dabei oft zu fragen, ob es überhaupt das Richtige ist. Ein kurzer Impuls zu Fokus, Prioritäten und Sinn im Arbeitsalltag.

Die vier Frage-Ebenen

In jeder Organisation beginnt Fortschritt mit der richtigen Frage, denn nicht alle Fragen haben dieselbe Wirkung. Manche verdeutlichen Details, andere gestalten Abläufe, und einige schaffen darüber hinaus strategische Orientierung. Deshalb nutzen wir ein einfaches und gleichzeitig wirkungsvolles Modell, das sowohl Prozesse verbessert als auch Organisationen stärkt: Die vier Frage-Ebenen – fachlich, kaufmännisch, prozessual und strategisch.

Selbständig oder Unternehmer

Viele stellen sich irgendwann die Frage: Selbständig oder Unternehmer Unterschied – wo liegt er eigentlich? Bin ich noch selbständig tätig oder bereits ein richtiger Unternehmer?

Was wäre, wenn? Vom Risiko zur Chance

Risikomanagement und Chancenentwicklung – zwei Begriffe, die oft technokratisch klingen, aber im Kern zutiefst menschlich sind. Denn das Leben ist nicht planbar. Und doch ist eines sicher: Es ist voller Risiken – für Menschen, Unternehmen und Organisationen. Keine Biografie, kein Geschäftsverlauf folgt einem exakten Drehbuch. Aber genau das macht es spannend: Denn wer Risiken erkennt und klug damit umgeht, öffnet sich den Blick für Chancen.

Der Mensch zuerst !

In einer Zeit, in der alles schneller, effizienter und messbarer werden soll, gerät oft das aus dem Blick, was Unternehmen wirklich trägt: der Mensch. Zwischen Kennzahlen, Algorithmen und Gewinnmargen vergessen wir leicht, dass es nicht Maschinen sind, die mitdenken – und schon gar nicht mitfühlen. Es sind Menschen, die Unternehmen formen, beleben und weiterentwickeln. Deshalb gilt mehr denn je: Wer langfristig erfolgreich sein will, muss den Menschen an die erste Stelle setzen. Und zwar nicht nur auf dem Papier – sondern in jeder Entscheidung, jedem Gespräch, jeder Haltung.

Engpass als Katalysator

/
Als Entscheidungsgrundlage für strategisches Vorankommen sollen in Organisationen immer möglichst alle Faktoren herangezogen werden. Dabei laufen wir gerne Gefahr, uns zu verzetteln oder irgendwo anzusetzen, ohne die wechselwirkenden Einflüsse überblicken zu können.

On-Bording – „Morgen kommt die Neue!“

So oder so ähnlich startet - leicht zugespitzt - oft der On-Bording-Prozess in kleinen und mittleren Organisationen. Natürlich legen wir alle Wert auf eine gute Einarbeitung, während der wir dann merken, welche Zugänge und Berechtigungen noch fehlen...

Kommunikation – „Please translate!“

Egal wie hervorragend unsere Organisation strukturiert ist, hängt doch letztendlich viel von der so schwierig steuerbaren Komponente „Mensch“ ab...

Neues Jahr – neues Glück?

Bis zu den heiligen 3 Königen am 6. Januar wünschen wir uns…

Ihr Kontakt zu uns

+49 711 3969066-0
info(at)pales.gmbh
Name(erforderlich)

Mit absenden des Formulars akzeptiere ich die Datenschutzerklärung.

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.