Die vier Frage-Ebenen

In jeder Organisation beginnt Fortschritt mit der richtigen Frage, denn nicht alle Fragen haben dieselbe Wirkung. Manche verdeutlichen Details, andere gestalten Abläufe, und einige schaffen darüber hinaus strategische Orientierung. Deshalb nutzen wir ein einfaches und gleichzeitig wirkungsvolles Modell, das sowohl Prozesse verbessert als auch Organisationen stärkt: Die vier Frage-Ebenen – fachlich, kaufmännisch, prozessual und strategisch.

Selbständig oder Unternehmer

Viele stellen sich irgendwann die Frage: Selbständig oder Unternehmer Unterschied – wo liegt er eigentlich? Bin ich noch selbständig tätig oder bereits ein richtiger Unternehmer?

Was wäre, wenn? Vom Risiko zur Chance

Risikomanagement und Chancenentwicklung – zwei Begriffe, die oft technokratisch klingen, aber im Kern zutiefst menschlich sind. Denn das Leben ist nicht planbar. Und doch ist eines sicher: Es ist voller Risiken – für Menschen, Unternehmen und Organisationen. Keine Biografie, kein Geschäftsverlauf folgt einem exakten Drehbuch. Aber genau das macht es spannend: Denn wer Risiken erkennt und klug damit umgeht, öffnet sich den Blick für Chancen.

Der Mensch zuerst !

In einer Zeit, in der alles schneller, effizienter und messbarer werden soll, gerät oft das aus dem Blick, was Unternehmen wirklich trägt: der Mensch. Zwischen Kennzahlen, Algorithmen und Gewinnmargen vergessen wir leicht, dass es nicht Maschinen sind, die mitdenken – und schon gar nicht mitfühlen. Es sind Menschen, die Unternehmen formen, beleben und weiterentwickeln. Deshalb gilt mehr denn je: Wer langfristig erfolgreich sein will, muss den Menschen an die erste Stelle setzen. Und zwar nicht nur auf dem Papier – sondern in jeder Entscheidung, jedem Gespräch, jeder Haltung.

Engpass als Katalysator

Warum kann ein Engpass ein echter Katalysator sein?

Als Entscheidungsgrundlage für strategisches Vorankommen sollen in Organisationen immer möglichst alle Faktoren herangezogen werden. Dabei laufen wir gerne Gefahr, uns zu verzetteln oder irgendwo anzusetzen, ohne die wechselwirkenden Einflüsse überblicken zu können.

Die Engpassanalyse führt uns anschaulich und schnell vor Augen, was Ursache und was Wirkung ist. Im Umkehrschluss werden wir die größtmöglichen Erfolge mit möglichst effizientem Aufwand erreichen, wenn wir an der Ursache ansetzen. Dieses Bild ist ein kleines Beispiel für komplexe Abhängigkeiten in Organisationen, hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist auf Grundlage von bisher bekannten Faktoren entstanden. Ob ein relevanter Zettel fehlt, ist momentan noch nicht abschließend zu sagen und wahrscheinlich nicht relevant. Der Ansatz ist jedenfalls ein sehr pragmatisch-effektiver:

Abbildung  – Engpassanalyse

Aus den sehr wahrscheinlichen Engpässen lassen sich gute Konsequenzen ableiten, beispielsweise:

  • Abhilfe für die Überlastung von Führungskräften durch Umstrukturierung
  • Abhilfe für die Überforderung von Führungskräften durch Kompetenzaufbau von Softskills
  • Definition von wertebasierten Führungsprozessen und Kommunikationsmethoden

Im Projekt wurde von mir bisher die Verbesserung der Projektleitung als erster Ansatz angesehen. Auch nicht schlecht, da es tatsächlich darum geht, Projekte umgesetzt zu bekommen. Nun ist diese Engpassanalyse für den bisher vorrangig angedachten Ansatz, des Starts mit der Verbesserung der Projektleitung fast ein kleiner Dealbreaker: Wenn wir hier die Hausaufgaben der Führung nicht zuerst machen, geht unverhältnismäßig viel Energie in die Verbesserung der Projektleitung, die jedoch durch den momentan offensichtlichen Hauptengpass der wertebasierten Führung nicht zum Fliegen kommen wird.

Eine Organisation ist ein komplexes System und wir dürfen die ineinandergreifenden Zahnrädchen nacheinander langsam drehen – alles dreht sich mit! Wenn wir den RICHTIGEN Engpass lösen, wirkt dies wie ein Katalysator für die ganze Organisation.

On-Bording – „Morgen kommt die Neue!“

So oder so ähnlich startet – leicht zugespitzt – oft der On-Bording-Prozess in kleinen und mittleren Organisationen. Natürlich legen wir alle Wert auf eine gute Einarbeitung, während der wir dann merken, welche Zugänge und Berechtigungen noch fehlen…

Kommunikation – „Please translate!“

Egal wie hervorragend unsere Organisation strukturiert ist, hängt doch letztendlich viel von der so schwierig steuerbaren Komponente „Mensch“ ab…

Neues Jahr – neues Glück?

Bis zu den heiligen 3 Königen am 6. Januar wünschen wir uns gegenseitig ein „schönes neues Jahr“ – das ist gängig und üblich. Warum wünschen wir uns das nur 6 Tage und warum ist das Kalenderjahr dafür ausschlaggebend? Und vor allem: was ist denn ein „schönes“ Jahr? Dass uns niemand blöd kommt, niemand stirbt, niemand krank wird, keine beruflichen Misserfolge passieren, keine privaten Zwistigkeiten geschehen? Wenn wir doch ehrlich sind, wird tatsächlich alles davon in irgendeiner Art und Weise eintreten. Mal mehr oder weniger stark oder schlimm bzw. werden wir dies immer sehr unterschiedlich empfinden und auch der Umgang damit wird sehr differenziert gehandhabt.  

Meine Tochter schreibt ein Stimmungstagebuch und hatte in 2023 genau 10 Scheiß-Tage. Statistisch gesehen war das Jahr also zu 2,7% schlecht und zu 97,3% nicht schlecht, was sich bei ihr noch in „ok“, „gut“ und „super gut“ unterteilt. Hätte ich sie also an einem der 10-Minus-Tage gefragt, ob sich meine Neujahrswünsche für sie erfüllt hätten, hätte ich bestimmt ein „Nein“ bekommen. Was zwar nicht zur Statistik passt und trotzdem wäre es in diesem Moment „richtig“ gewesen. Heißt doch, dass es immer eine Sache der Perspektive und der Vergleichswerte und des Umfangs ist, wie wir unser Jahr bewerten. Wozu machen wir uns denn dann Neujahrsvorsätze, von denen erwartungsgemäß mindestens 90% eh nicht dauerhaft umgesetzt werden und wir damit unser erstes „Versagen“ im neuen Jahr schon selbst vorprogrammieren? Also schauen wir doch lieber einzelne Bereiche unseres Lebens an. Und da dies hier ein Business-Blog ist, nehmen wir doch am besten auch ein Business-Thema;) 

Viele Tätigkeiten, die wir bei unserer Arbeit tun, entsprechen nicht unserer Kernkompetenz und passen nicht zu unserer Leidenschaft und auch nicht zu unserer Vision. Trotzdem müssen diese Dinge getan werden. Und treu dem in allen Lebensbereichen geltenden – wie ich finde sehr guten – Satz: „Love it, change it or leave it“ (also liebe es, ändere es oder verlasse es) haben wir immer verschiedene Optionen mit ungeliebten Tätigkeiten umzugehen. Nehmen wir ganz klassisch und vielleicht ein wenig abgedroschen „die Buchhaltung“! 

Eventuell wählst du „Love it“ für die Buchhaltungsthemen, die du zu tun hast und wirst dir klar, wozu die Buchhaltung für dich hilfreich sein kann. Du siehst deine Zahlen aktuell und kannst dadurch Entscheidungen leichter oder sicherer herbeiführen. Deine Steuerungsfähigkeit für dein Unternehmen vereinfacht sich und du bist nicht im Blindflug, bis der Steuerberater den nächsten Jahresabschluss mit großem Zeitversatz erstellt.  

Vielleicht entscheidest du dich für „Change it“ und verbesserst deine Prozesse, vielleicht deine Belegablage – du denkst über ein Dokumentenmanagementsystem nach. 

Oder du bist sehr entschieden und sagst dir „Leave it“, weil du das tun möchtest, wofür wirklich dein Herz schlägt. Also lagerst du deine ungeliebte Buchhaltung aus, an Menschen, die genau dort leidenschaftlich dabei sind. Trotzdem so, dass du jederzeit den Überblick und damit eine prima Entscheidungsgrundlage hast und dann sagen kannst: „Buchhaltung  –  I love it!“ 

Hast du jetzt Lust auf DMS, also Prozessoptimierung mit einem Dokumentenmanagement-Tool, oder auf NGO, also Next Generation Outsourcing deiner Buchhaltung bekommen, lass uns einfach mal unverbindlich reden. Dann werden wir gemeinsam ein „schönes neues Jahr“ starten! 

Schwesterunternehmen COB und PALES legen Geschäftsbereich zusammen!

 

Zusammenwachsen, gemeinsam wachsen, Einfachheit generieren… und das alles, damit wir zusammen noch mehr Fokus auf den Nutzen für unsere Kunden legen können und alle Mitarbeitenden an einem großen, gemeinsamen Strang ziehen können.  

Die bisherigen Geschäftsbereiche der C.O.B. GmbH und der Pales GmbH werden ab dem 01.01.2024 ausschließlich in der Pales GmbH abgewickelt. Die Geschäftsleitung und sämtliche Mitarbeiter:innen sowie die Anschrift bleibt gleich! 

Die bisherigen COB-Bereiche – Sage-Support und -Consulting, DocuWare-Support und -Consulting, Prozessoptimierung, Programmierung, Workshopmoderation und Datenanalysen/-reparaturen – werden durch die Pales GmbH komplett übernommen. 

Wie gewohnt bleiben die PALES-Bereiche mit der Backoffice-Prozessunterstützung per Next Generation Outsourcing und der Verfahrensdokumentation unverändert ebenfalls in der Pales GmbH. 

Ein guter Start ins Jahr 2024 – finden wir! Und genau dies wünschen wir Ihnen und euch allen – wir freuen uns auf ein wundervolles gemeinsames Jahr!